New Zealand
2006
Auckland
Die mit über einer Millionen Einwohnern größte Stadt Neuseelands ist dank ihres internationalen Flughafens der Startpunkt der meisten Touristen aus Übersee. Entsprechend wimmelt die Großstadt im Sommer von jungen Rucksacktouristen. Ihr Geld verlieren sie bevorzugt an überteuerte Automärkte oder einen knapp 200 Meter tiefen Bungee-Sprung vom 328 Meter hohen Skytower.
With more than a million inhabitants is Auckland New Zealands biggest city. And because of its international airport the starting point for many young backpackers which spend their money on too expensive cars and the thrilling adeventure of an 192m jump of the Auckland Skytower.

Waitakere Ranges
Westlich von Auckland liegt der Waitakere Ranges Regional Park, eine 18.000 Hektar große Wildnis voller Farne und Rankpflanzen, die an der Tasman Sea in eine wunderschöne Küstenlandschaft übergeht. Waitakere Ranges erreicht man - wie so viele schöne Stellen des Landes - über einen der zahlreichen Scenic Drives. Diese oft sehr steilen Staßen sind durchweg eine äußerst kurvige Angelegenheit, was bei mir regelmäßige Übelkeit zur Folge hatte. Dennoch sind die Scenic Drives die beste Möglichkeit, die beiden Inseln zu erkunden. Denn die schönsten Flecken in Aotearoa ("Land der langen weißen Wolke") im Übrigen entdeckt man nur mit den eigenen vier Rädern.
Der Tagestrip nach Waitakere Ranges war unser erster Ausflug in die neuseeländische Wildnis, entsprechend sprachlos machte uns auch noch der Anblick der meterhohen Farne und dichten Urwälder. Nachmittags beobachteten wir braungebrannte Teenager beim Surfen an der Karekare Beach, wo vor über zehn Jahren die Anfangszene von Jane Champions "The Piano" gedreht wurde.
On the west of Auckland lays 18.000 hectar large Waitakere Ranges Regional Park, a scenic reserve full of large ferns and tense forest which ends at the coast of tasman sea. There you can find lots of beautiful beaches, some more remote and natural like Karekare Beach, where more than ten years ago Jane Champion filmed the entry scene of her famous film "The Piano". To get to Waitakere Ranges you have to drive along one oft New Zealands many Scenic Drives, which are mostly very curvy - and which made me often feel sick.

Bottle-nosed dolphins
Ein Highlight unseres Aufenthaltes in Auckland war ein Delphin-Bootstrip. Eigentlich als Delphin-Schwimmen angepriesen, kamen wir leider nicht in den Genuss einer solchen Begegnung der dritten Art: Die Großen Tümmler hatten gerade Nachwuchs und unser ökologisch orientierter Safari-Leiter untersagt in solchen Fällen jede Störung der Tiere.
Entdeckt haben wir die wilden Säuger übrigens mit Hilfe eines Tricks: Wir hielten Ausschau nach einem bestimmten Vogel, dem Tölpel, der mit Vorliebe versucht, Delphin-Schwärmen während ihrer Fischjagd die besten Brocken aus der Schnauze zu stehlen. Dieses Spektakel war fast so beeindruckend wie die etwa dreißig Delphine, die unser Schiff für eine Weile begleiteten, neben uns aus dem Wasser sprangen oder versuchten, in der Wasserverdrängung an der Seite des Bootes zu "surfen".
A very special event at our stay in Auckland was the day we went swimming with the dolphins. Well, to be honest we didn't actually swim with them because they had a baby and we weren't allowed to disturb them, but it was very ecxiting nervertheless. We found the dolphins by looking out for gannets. Those seabirds love to steal fish out of the dolphins mouth when they are hunting, so whereever you see hundreds of gannets rush into the sea, it's likely that there are dolphins as well.

Ruakuri Scenic Reserve - Waitomo
Anfang Mai fuhren wir für ein verlängertes Wochenende in das Ruakuri Scenic Reserve bei Waitomo. Diese Region ist bekannt für ihre zahlreichen Höhlenformationen, viele von ihnen natürlich längst erschlossen und zu touristischen Abenteuerparks umgewandelt - Schwarz oder Wildwasser-Rafting, Abseilen, Glowworm-Sightseeing sind nur einige Attaktionen, die bevorzugt halb erwachsene Engländer anziehen. Wir bevorzugten ausgedehnte Wanderungen, in denen wir einige Höhlen auf eigene Faust erkundeten - und einen Trip in die Lucky-Strike-Höhle (siehe Luck Strike).
At the beginning of may we went to the Ruakuri Scenic Reserve at Waitomo. This area is well know for its large and beatifull cave systems, some are still not totally discovered. Most of them surely enough are - and function as one big adventure park. Abseiling, black water rafting and glowworm-sightseeing are just a few things which are offered. And the more dangerous it sounds, the more likely you will find lots of young english guys applying for it. We decided to take a more silent way to discover the wilderness - with some tramping on our own and a trip to the Lucky-Strike-Cave (see at Lucky Strike).

Mangapohue Natural Bridge | Marokopa Falls
Die Küstenstraßen sind häufig Ausgangspunkte für kürzere Wanderungen zu besonders interessanten Orten entlang des Weges. Ein großes braunes Schild am Straßenrand verkündet hierbei stets die Sehenswürdigkeit des jeweiligen Ortes. Hier sind Bilder einer natürlich geformten Steinbrücke sowie, weiter südlich, eines eindrucksvollen Wasserfalls. Zwischendurch reihen sich Fotos der schafbesiedelten Landschaft - auch wenn sich die Schafe geschickt vor Sebastians Kamerafokus verstecken konnten. Die Anzahl der Schafe hat sich in Neuseeland übrigens in den letzten Jahren drastisch verringert. Auf der Nordinsel sind zudem nicht so viele Fellträger wie auf der Südinsel, und zumeist sieht man sie nur von Ferne in Form weißer Pocken auf grünem Grund.
The roads along the coast are often starting points for short walks to sightseeing points. A huge brown sign at the side of the road shows the traveller where it is worthy to stop. Here we show some pictures of a natural stone bridge and a waterfall further south. In between there are some fotos of the sheep-spotted landscape - although most of the sheep managed to avoid Sebstians camera fokus.

Wreck of the Garlock
Hier hat das Meer die Überreste eines alten Schiffes angespült. Was wie das Skelett eines alten Holzkahns wirkt, war in Wirklichkeit ein Eisengerüst, zersetzt vom Salz des Meeres. Heute dient es als Unterschlupf für hunderte von Krebsen, die es sich in den zerfressenen Eisenstangen gemütlich gemacht haben.
Here the sea brought the remainings of an old ship ashore. The rotten iron skeleton is now home to hundreds of crabs.

Cape Egmont Lighthouse
Eigentlich ist diese Region der Nordinsel weniger bekannt für ihren Leuchtturm, sondern für den zweieinhalb tausend Meter hohen schlafenden Vulkan Mount Taranaki, auch Mount Egmont genannt. Leider ist der Riese äußerst fotoscheu - er versteckt sein Antlitz die meiste Zeit des Jahres hinter Regen - oder Schneewolken. Entsprechend mussten wir uns ein anderes Motiv suchen: die Küste.
On foto pages of this area you normally would see something else than this lighthouse - the taranaki region is famous for a dormant vulcano named mount egmont, or mount taranaki. Unfortunatly this two and a half thousand meter high giant doesn't like to be fotographed and hides himself nearly all the time behind large thick clouds.

Waikawau Beach
Entlang der Westküste der Nordinsel findet man immer wieder schwarze Strände, deren feiner Sand - Überrest einstigen Vulkangesteins (so vermuten wir jedenfalls). Am Waikawau Beach arbeitet sich das Meerwasser zudem auch durch die weichen Steinklippen und kreiiert so unterschiedlichste Formen und Formationen.
On the westcoast of the northern part of New Zealand you will often find beaches with fine black sand - the remains of vulcanic stone, we think. At Waikawau Beach the cliffs are very soft, and the sea is gaining it`s way throuh - creating all kind of forms and formations.

Whanganui River
Der Whanganui-River hat die Neuseeländer seit der ersten Besiedelung des Landes fasziniert. Nach der Überlieferung der Maoris entdeckte der polynesische Eroberer Kupe die Region bereits 800 Jahre vor unserer Zeitrechnung und als Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten Europöer die Region erreichten, war sie von zahlreichen Maori-Stämmen besiedelt - blutige Konflikte ließen nicht lange auf sich warten.
In Ermangelung von Straßen waren erst die Kanus der Maoris und später das wöchentlich verkehrende Dampfboot die wichtigsten Fortbewegungsmittel entlang des 329 Kilometer langen Flusses. Mit dem Dampfboot kamen auch die Missionare. Fährt man heute die Road to Pipiriki entlang, der einzigen Straße, die den Fluss zumindest eine Zeit lang begleitet, sieht man ihre Bemühungen an den Straßennamen: Corinth, Athens und London säumen den Weg; in Jerusalem existiert noch ein kleines Kloster, in dessen kleiner Holzkirche christliche und Maori-Kunst zu farbenfrohen Gemälden verscholzen sind. Anfang des zwanzigsten Jahrunderts förderte die Regierung Besiedelungs- und Straßenprojekte, um den Whanganui-River in eine lukrative Handelsstraße umzuformen. Siedler und Regierung hatten ihre Rechnung jedoch ohne den Regenwald gemacht und mussten bald weichen. Übrig blieb nur die Brigde to Nowhere, ein Stück Geschichte mitten im Dschungel.
The Whanganui-River has seen many things over the years. It is said that polynesian explorer Kupe found the river 800 years before our time. When the european settlers came they found many different maori tribes living there. Soon the Europeans joined, conficts and fights started. Years late the government tried to establish a new trade way down the river, supported settlers and began to build roads. Since then the only way to travel were steam boats and maori kanus. But the forest was too strong - nowadays only the brigde to Nowhere and the christian names of the now deserted settlements give a sign of the vivid history of this area.

Rotorua
Rotorua ist mit Abstand die touristischste Stadt auf der Nordinsel Neuseelands. Zu verdanken hat sie dies der unerschöpflichen thermalen Energie, die sich an allen Ecken und Enden zu bemerken macht. Die ganze Stadt riecht wegen eines dauerhaften Schwefeldunstes nach faulen Eiern, und aus jedem zweiten Gully-Deckel steigen Gase oder heißer Wasserdampf. Es gibt eine Vielzahl von abgegrenzten Thermal-Parks, die zumeist einzelnen Maori-Stämmen gehören und jeweils verschiedene Geysire, kochende Schlammtümpel und heiße Quellen vermarkten. Wir waren im Te Whakarewarewa, dessen Hauptattraktion der Pohutu ist. Der Name steht für "Explosion" und bezeichnet den 20 Meter hohen Wasserstrahl, der sich bis zu 20 Mal am Tag explosionsartig aus dem Boden erhebt. Uns war dieser Anblick allerdings nicht vergönnt: Der Geysir wollte einfach nicht der Statistik folgen. Das war einerseits enttäuschend, andererseits fanden wir das aber immer noch besser als das tägliche Touristenspektakel im Wai-o-tapu Thermal Wonderland, in dem jeden Tag pünktlich um zehn ein Parkangestellter mit ein wenig Seife für eine Eruption des berühmten Lady Knox Geysirs auslöst, um so die Hunderten von wartenden Touristen zu befriedigen.

Lake Taupo
Mit 606 Quadratkiliometern ist Lake Taupo der größte See Neuseelands. Seine Enstehung verdankt er einer heftigen vulkanischen Explosion vor etwa 26.500 Jahren. Die Eruption verwüstete damals die gesamte Nordinsel - eine 800 Kubikkilometer riesige Staub- und Rauchwolke legte eine einhundert Meter hohe giftige Ascheschicht über die Vegetation. Heute gilt der See als eine der besten Angelstellen - seit Neuseeländer irgendwann einmal ein paar Forellen in das Wasser entlassen haben, wimmelt der See von riesigen Fischen. Auch Süßwassergarnelen findet man hier. Diese dürfen allerdings nur von Maoris gefangen werden - als traditionelles Landrecht.

Hidden Valley
Am Waikato River gelegen ist Orakei Korako oder auch Hidden Valley ein Geheimtipp für alle Geo-Fans. Die Formation von Siliziumterassen ist laut Besitzern eine der größten weltweit. Zahlreiche Geysire, Schlammpools und heiße Quellen bieten verschiedenfarbigen Algen einen einzigartigen Lebensraum. Die Pflanzen haben eine feste, schaumstoffartige Konsistenz. Dennoch sollte man sich nicht dazu verleiten lassen, ihre Tragfähigkeit auszuprobieren: Die Algen wachsen bevorzugt auf siedend heißem Wasser. Besonderes Highlight ist die Ruatapu Höhle, dessen schwefelhaltiges Wasser Schmuck und Silber reinigen soll. Früher, so vermutet man, feierten Maoris an diesem Ort eine besondere Reinigungs-Zeremonie.

Tongariro National Park
Der Tongario National Park ist einer der ältesten Nationalparks Neuseeland. Der in dieser Region ansässige Maori-Stamm hatte Neuseeland 1887 die drei Berge Tongario, Mount Ruapehu und Mount Ngauruhoe als Geschenk dargeboten - als letzter verzweifelter Versuch, die als heilig angesehenen Berge vor dem Einfluss der Siedler zu bewahren. Das Ansinnen ist nur zum Teil geglückt. Zwar wirken die drei Berge von weitem noch mehr oder weniger unberührt, aber auf Ruapehu ist inzwischen winters ein riesiges Ski-Gebiet entstanden - und die abgelegeneren Stellen des Berges dienten beispielsweise beim "Herrn der Ringe" als Szenario. Was bei Ruapehu im Winter geschieht, erlebt der Tongario im Sommer: bis zu 500 Wanderer versuchen sich dort täglich beim Tongario Crossing, einem anstrengenden Ein-Tages-Marsch über den Vulkankrater.

Matariki Rapids | Tawhai Falls
Obwohl eine Vielzahl von natürlichen Sehenswürdigkeiten in Neuseeland ausgeschildert sind und so auch dem unbedarften Touristen auffallen, lohnt es sich, auch abseits der Routen ein wenig die Augen offen zu halten. Die Matariki Rapids etwa waren gar nicht ausgeschildert, scheinen sich aber bei Kajak-Fahrern größerer Beliebtheit zu erfreuen. Jedenfalls warnten Schilder davor, bei Hochwasser nicht in angrenzenden Wassertunneln steckenzubleiben. Die Tawhai Falls waren mit einer Aussichtsplattform schon besser erschlossen. Allerdings waren sie auch Kiwi Experience bekannt, einem großen Busunternehmen, das hauptsächlich jugendliche Rucksacktouristen durch die Lande fährt und entsprechend einen eher negativen Ruf mit sich führt. Wir waren daher entsprechend froh, dass wir uns gerade auf den Rückweg gemacht hatten, als ein entsprechender Bus mit einer ganzen Horde junger Touristen ankam.

Mt Damper Falls
Text folgt in Kürze...

Tongariro Crossing
Der Tongario Crossing gilt als der beste Ein-Tages-Marsch in Neuseeland und zählt zu den zehn Great Walks, welche die neuseeländische Regierung als besonders eindrucksvoll einschätzt. Nach vier Stunden beschwerlichen Anstiegs durch die Einöde einer Vulkanlandschaft gelangt man zu den Attraktionen des Crossings: dem roten und schwarzen Krater sowie den Emerald Lakes und dem Blue Lake. Bis zu 500 Wanderer versuchen sich im Sommer an dem Anstieg. Da manche Wegstellen sehr schmal sind und die Wanderung bis zu 9 Stunden dauern kann, reihen sich die Touristen teilweise wie die Ameisen hintereinander. Keine sehr angenehme Erfahrung. Wir waren im Herbst auf dem Berg, doch auch zu dieser Zeit wimmelte es von Touristen. Schätzungsweise vier Busladungen, also etwa 150 Menschen, waren mit uns auf dem Track. Entsprechend geben denn auch die Fotos, die Sebastian gemacht hat, nicht die ganze Wahrheit wieder: Sie sind unrealistisch menschenleer. Außerhalb des Fokus' wimmelte es von Touristen.

Lucky Strike Cave
Der Trip in die Lucky-Strike-Höhle war mit Abstand das tollste, was ich persönlich in Neuseeland erlebt habe - vielleicht auch, weil ich eine gehörige Portion Angst überwinden musste - Angst vor Dunkelheit, vor Tiefen, vor Höhen, vor Höhlen. Es hat sich gelohnt (Bastian war übrigens auch begeistert).
Der riesige Höhlenkomplex gehört einer neuseeländischen Familie, die dort für kleine Gruppen von maximal 5 Personen Touren anbietet. Anders als bei den vielen anderen Anbietern muss der Tourist hier durch relativ naturbelassenes Gelände. Immer entlang eines unterirdischen Flusses, in alten Overalls und ausgestattet mit mehreren Lagen Thermalunterwäsche und Gummistiefeln kletterten, krochen hüpften und schwammen wir für vier Stunden größtenteils auf eigene Faust durch das Dunkel (ehrlich gesagt musste nur ich schwimmen - alle anderen konnten noch waten). Die Höhlenfüherin hielt sich zu unserer Freude dezent zurück und blieb meist hinter uns, so dass wir das Gefühl haben konnten, die Weiten ganz allein zu erforschen. Der Anblick war atemberaubend: jahrtausende alte Stalagniten und Stalagtiten, große Säle, schmale Tunnel - und hin und wieder ein verirrter Glowworm, Neuseelands schleimige Alternative zu den europäischen Glühwürmchen. Die Höhlenfotos stammen alle von den Anbietern, für Bastians Kamera war es schlicht zu nass.
Our trip into the Lucky-Strike-Cave was definitely one of the best things we did in New Zealand. The cave is owned by a small family business, who takes only 5 people at a time in the darkness. With an old overall, two layers of thermal undies and some gum boots you are forced to discover everything quite on your own. The guide is only there for security and making pictures. The sights were really stunning: stalagtites and stalagnites, all thousands of years old, big rooms, small tunnels, and always through the cold water of an underground river, which in parts was so deep that I was forced to swim.
Some of these pictures were taken by the guide and the others are stock pictures from the cave owner. All pictures are copyright protected by the owner of the cave.

Wellington
Obwohl Wellington mit 370.000 Einwohnern um einiges kleiner ist als Auckland, ist die schnuckelige Hafenstadt die Hauptstadt Neuseelands - was ihr von Seiten der Aucklander teils doch recht übel genommen wird. Trotz ihrer Beschaulichkeit hat die kleine Stadt ihren Titel verdient. Denn hier blüht das (sub)kulturelle Leben. In den kleinen Cafès entlang der Kuba Street treffen sich die Kreativen der Stadt vor ihren Laptops, planen Vernissagen oder Partys. Die Mode ist schrill und bunt, die Queer-Szene stolz und die Abende geschwängert vom Gegröhle besoffener Teenies, die das Saufen zum Volkssport erklärt haben. In den Straßen stehen viele alte Herrschaftshäuser im Kolonialstil. Die erschwinglicheren Buden freilich sind einfache Holzhäuser. Farbenfroh, aber im kühlen und feuchten Winter nicht unbedingt zu empfehlen. Am Hafen drehen täglich hunderte von sportbegeisterten Büroangestellten die Runden. Selbst der heftige Gegenwind, für den windy Wellington berühmt ist, kann Kiwi-Sportlern nicht von ihrem Trainingsplänen abhalten. Die Stadt hat zwei Universitäten: Massey University und die Victoria-University, die erstere eher künstlerisch-musikalisch, die andere technisch ausgerichtet. Besonders zu empfehlen ist das Nationalmuseum am Hafen, das die Geschichte des Landes präsentiert. Der Eintritt ist frei.
Wellington is the capital of New Zealand. Whith its 370.000 inhabitants it is far smaller than Auckland, so it is no wonder that some people from the north don't think the capital is very well chosen. But even they have to admit that Wellington is a cultural capital. Here the creative ones are living: artists, designers, party people. They all stroll around Kuba street, drink cappucino in one of the many coffee shops along the road, or surf the internet with their laptops. Fashion is colourful and strange, you see lots of queer folk around, and in the evenings you will definitely fall over some very drunken teens, for binge drinking is one of their favorite games. At the harbour you will find lots of people running, besides the strong winds for which windy Wellington is famous. Also at the harbour site the city has a great national museum, entry is free.

Mt. Maunganui
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Coromandel and Cathedral Cove
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Ferry from Wellington to Picton
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on the road again
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Queen Charlotte Dr
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Westcoast
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Westcoast
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Pankage Rocks
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Southern Alps
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Franz Josef Glacier
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Lake Wakatipu by Glenorchy
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Routeburn Track (3 day walk)
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Milford Sounds
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On the road from Teanau to Milford
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Otago Peninsula
An der südlichen Ostküste Neuseelands ist die Natur noch zu großen Teilen völlig unberührt. Mit etwas Glück und Geduld - oder einer bezahlten Vogeltour - kann man hier in aller Ruhe Albatrosse, Yellow Eyed Pengiuns oder einige der zahlreichen anderen Meeresvögel beobachten. Hin und wieder sollte man jeodch auch mal den Blick vom Himmel nehmen und auf den Boden schauen: Seelöwen reagieren etwas ungehalten, wenn man über sie stolpert.
The southern east coast is an ideal area for bird spotting. Here you can watch the imposant albatrosses or Yellow Eyed Pengiuns. But beware: don't stumble over one of the sea lions which doze in the sand.

Oamaru Beach
Die Steinküsten Neuseelands sind eine Fundgrube für unerwartete Entdeckungen. Oamaru Beach hat zudem etwas ganz besonderes zu bieten: eine geschützte Kolonie des Blauen Pingiuns, des kleinsten Pinguins der Welt. Die Tiere verbringen den ganzen Tag im Meer, und kommen erst zur Dämmerung an Land, um nach einem kurzen Stück Weges schnurstracks in ihren Erdhöhlen zu verschwinden. Um das Leben der Tiere möglichst umfassend von neugierigen und zudringlichen Touristen zu schützen, hat der Neuseeländische Tierschutz sich ein ungewöhnliches Konzept einfallen lassen: Ein kleines Amphitheater aus Holz bietet den neugierigen Besuchern gegen Entgeld einen Platz an vorderster Front, begleitet von fachkundigen Erklärungen der Mitarbeiter. Die Besucher verpflichten sich dafür, aufs Fotographieren zu verzichten und sich möglichst ruhig zu verhalten. Was jedoch nur bedingt gelingt, besonders wenn asiatische Touristengruppen ohne entsprechende Englischkenntnisse die Tribünen erklimmen.
The stony coasts of New Zealand harbour many treasures. This one is the sleeping place of a whole colony of the tiny Blue Penguins, the smallest penguins of the world. During the day these birds are hunting in the sea, but at twilight the climb out of the water and hush to their small earth caves, where they hide till morning arrives. Unfortunely tourists love theses shy guys, so the National Conservation Service built an wooden theater to serve both: birds and tourists. Form the steps of the theater you can watch the penguins come along - if you behave quiet. It would be a good concept for both, weren't there the large asian tourist groups without any english knowledge. They aren't used to be quiet or tho keep their cameras off...

Lake Tekapo
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Mt Cook
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Abel Tasman
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Hanmer Springs
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